Bio Öko Fairtrade Wissen

19 Jan

kbA

kbA ist das Acromym für kontrolliert biologischerAnbau

 

Der Begriff 100% Baumwolle ist ein typisches Beispiel dafür, dass eine Faser, die als Naturfaser angepriesen wird, nicht automatisch umweltfreundlich ist. Solange diese Fasern nämlich nicht biologisch angebaut werden, haben sie nichts mit Natürlichkeit zu tun hat. Eine nicht biologisch angebaute und nicht ökologisch verarbeitete Faser ist für Mensch und Umwelt auf längere Sicht sogar schädlich..

Wenn also mit dem Begriff „100% Baumwolle“ für Natürlichkeit, Wohlbefinden und Gesundheit geworben wird, ist das eine Lüge, solange die Baumwolle nicht aus 100% biologischem Anbau stammt.

Der grösste Teil der weltweit erhältlichen Baumwolle wird leider auch heute noch auf konventionelle, höchst umweltschädliche Art und Weise produziert.

 

Im konventionellen Anbau werden viele Umweltsünden begangen:

Da die Baumwollpflanze sehr anspruchsvoll und äusserst anfällig ist, werden im konventionellen (herkömmlichen) Anbauverfahren grosse Mengen an Pestiziden und anderen gefährlichen Chemikalien verwendet. Dies führt zur Vergiftung des Wasser und der Landarbeiter, zum Sterben der Vögel und Fische mit katastrophalen Folgen für Mensch und Umwelt.

Das Ausgangsmaterial Baumwolle und die daraus entstehenden Textilien werden in der 3. Welt unter ökologisch und sozial äusserst schlimmen Bedingungen hergestellt.

Auf (nur) 2,5% der globalen Anbaufläche wird Baumwolle produziert und dennoch werden 11% aller Pestizide und 25% aller Insektizide weltweit auf dieser Fläche versprüht. Bei keiner anderen Pflanze werden mehr gefährliche Insektizide eingesetzt und mehr Wasser verbraucht. Ein dramatisches Beispiel für die Folgen dieser Art von Bewirtschaftung ist der Aralsee.

Das Grundwasser wird vergiftet und Ökosysteme bedroht und zerstört. Jährlich erleiden mehr als 20 Millionen Menschen Vergiftungen allein bei der Arbeit auf den Plantagen. Selbst beim Endverbraucher können durch belastete Baumwollprodukte gesundheitliche Probleme auftreten.

 

Die Alternative zu diesem herkömmlichen, schädlichen Anbau ist der biologische Anbau, woraus dann die Biobaumwolle hervorgeht. Wenn der Anbau international festgelegten Kriterien entspricht und regelmässigen, strengen Kontrollen unterliegt, erhält die Baumwolle ein Zertifikat und darf als kbA Bio-Baumwolle vermarktet werden.

 

Sowohl Produzenten wie Konsumenten von kbA Bio-Baumwolle leisten einen Beitrag zur Pflege der Erde:

Für den Anbau von kbA Biobaumwolle gilt folgendes:

 

– keine Pestizide, keine Fungizide, keine Insektizide, keine Gentechnologie

– kein Kunstdünger, keine Entlaubungsmittel

– nur mechanische oder biologische Unkrautbekämpfung

– keinerlei kritische Mittel bei Weiterverarbeitung

– menschenwürdige Arbeitsbedingungen und fairere Handel

 

 

04 Dez

kbA Bio Baumwolle

kbA ist das Acromym für kontrolliert biologischer Anbau

Baumwollanbau

Im konventionellen Baumwollanbau werden viele Umweltsünden begangen:
Da die Baumwollpflanze sehr anspruchsvoll und äusserst anfällig ist, werden im konventionellen (herkömmlichen) Anbauverfahren grosse Mengen an Pestiziden und anderen gefährlichen Chemikalien verwendet. Dies führt zur Vergiftung des Wasser und der Landarbeiter, zum Sterben der Vögel und Fische mit katastrophalen Folgen für Mensch und Umwelt.

Die Alternative zu diesem herkömmlichen, schädlichen Anbau ist der biologische Anbau, woraus dann die Biobaumwolle hervorgeht. Wenn der Anbau international festgelegten Kriterien entspricht und regelmässigen, strengen Kontrollen unterliegt, erhält die Baumwolle ein Zertifikat und darf als kbA Bio-Baumwolle vermarktet werden.

Sowohl Produzenten wie Konsumenten von kbA Bio-Baumwolle leisten einen Beitrag zur Pflege der Erde:
Für den Anbau von kbA Biobaumwolle gilt folgendes:

  • keine Pestizide, keine Fungizide, keine Insektizide,
  • keine Gentechnologie
  •  kein Kunstdünger
  • keine Entlaubungsmittel
  • nur mechanische oder biologische Unkrautbekämpfung
  • keinerlei kritische Mittel bei Weiterverarbeitung
  •  menschenwürdige Arbeitsbedingungen und fairer Handel
03 Mrz

kbT

Kontrolliert Biologische Tierhaltung

die Tiere werden nach den Grundsätzen der zertifizierten biologischen Tierhaltung gehalten und gefüttert.

Bei Schafen zum Beispiel ist auch das „Mulesing“ verboten.

Mulesing ist eine äusserst schmerzhafte Prozedur:

Zitat aus peta: http://wolle.peta.de/mulesing/

„Die in Australien am häufigsten gezüchtete Rasse sind die Merinos, die darauf gezüchtet wurden, faltige Haut zu bekommen, damit die Wollausbeute pro Tier noch größer ist. Diese unnatürliche Übermenge an Wolle führt dazu, dass viele Schafe in den heißen Monaten unter der Hitze kollabieren und an Hitzschlag sterben. Außerdem sammeln sich in den Falten Feuchtigkeit und Urin. Von der Feuchtigkeit angezogen, legen Fliegen ihre Eier in den Hautfalten ab, und die ausgeschlüpften Larven können die Schafe bei lebendigem Leibe auffressen. In dem Versuch, diesen „Fliegenbefall“ zu verhindern, nehmen die australischen Rancher einen barbarischen Eingriff an den Tieren vor – das „mulesing“; dazu werden die lebenden Schafe unter Gewaltanwendung auf den Rücken geworfen und ihre Beine zwischen Metallstäben fixiert. Dann schneidet man ihnen – ohne jedes Schmerzmittel – Essteller große Fleischstücke vom Bereich rund um ihren Schwanz weg. Man will so erreichen, dass sich eine glatte, vernarbte Fläche bildet, die keine Angriffsfläche mehr für Fliegeneier bietet. Ironischerweise aber werden gerade diese großflächigen blutigen Wunden häufig von Fliegen befallen, noch bevor sie abheilen können.“

 

Peta ist eine unterstützenswerte Organisation für Tierschutz

Siehe die schlimmen Bilder übers Mulesing unter dem Stichwort Mulesing bei peta:

https://www.peta.de     

Deshalb: Achte auf kbT Wolle, kbT Seide etc.