Kathrin Seiler-Erb
16 Jan

Kapok

Kapok (von malaisch kapuk), auch Pflanzendaunen genannt, ist die Hohlfaser des Kapokbaumes (Ceiba pentandra). Sie stammt aus den langen Fasern der Früchte des in den Tropen wachsenden Baumes.
Wegen des Lufteinschlusses von 80 % gilt die Kapokfaser nach Pappelflaum als leichteste natürliche hohle Textilfaser der Welt.
Die Fasern besitzen einen feinen Wachsüberzug, der zum einen bewirkt, dass sie nicht leicht zu verspinnen sind, zum anderen jedoch den Vorteil hat, dass die Haare nicht benetzt werden können.
Kapok wird häufig als Innenmaterial für Sitzkissen verwendet. Besonders geeignet auf Segel- und Motoryachten. Ein Kapokkissen hat den Vorteil, dass es kein Wasser aufnimmt und sogar schwimmfähig ist.“

Es werden auch Bettwaren aus Kapok hergestellt, meist in einem Mischverhältnis Kapok-Baumwolle. Kapok wärmt gut. Kapok ist eine gute Alternative für Veganer, die auch im Bett keinerlei Produkte tierischer Herkunft haben möchten (keine Wolle, Daunen, Seide). Allerdings benötigen Kapok-Bettwaren regelmässiges Durchschütteln und Auslüften an der Sonne, um ihre guten Eigenschaften zu behalten. (Quelle: Wikipedia)