Kathrin Seiler-Erb
06 Dez

Singvögel

Vor einigen Tagen erhielt ich Post von der Stiftung pro Artenvielfalt.

Liebe Leute,

Was ich da las, hat mir wirklich den Bogen geben. Schon vor 40 Jahren, noch als Kind, hörte ich von den grausamen Fangnetzten und Leimbändern, mit welchen die Singvögel in den Mittelmeerländern gefangen wurden, um sie als „Delikatesse“ zu verspeisen oder zu verkaufen. Da ich seit Jahren von diesem Problem nichts mehr gehört hatte, ging ich davon aus, die Lage hätte sich verbessert, weil

  1. die Verbote etwas genützt hätten,
  2. die Leute heutzutage sich anders ernähren würden und
  3. die Aufklärungskampagnen der Vogelschutz-Institutionen etwas bewirkt hätten.

Leider, leider ist die Problematik immer noch akut:

Zitat aus Stiftung pro Artenvielfalt Dez. 2016 :

Allein entlang der Südküste der Republik Zypern werden jährlich mehr als 1,5 Millionen Singvögel in hunderten Fangnetzen und an bis zu 30’000 klebrigen Leimruten gefangen und verspeist

www.stiftung-pro-artenvielfalt.ch  www.stiftung-pro-artenvielfalt.ch

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