Umwelt/Technik

Dec 4, 2012

"Grünes" Gold


Teilzitat:

Früher schädigte die Goldsuche nur die eigenen Hände. Die Glücksritter liessen Waschpfannen unter Wasser kreisen und hofften auf einen wertvollen Fund. Doch das Edelmetall ist längst nicht mehr so viel wert wie früher. Heute können Goldsucher darum mit diesen Glückstreffern kaum überleben.  Deshalb spült man das Edelmetall inzwischen mit Cyanid aus dem Gestein grosser Minen. Die giftige Lauge sammelt sich in Becken, die bei einem Dammbruch ganze Landstriche  auf Jahrzehnte  hinweg  verseuchen können. So bereits geschehen  in Ghana, Rumänien oder Peru, und das ganz legal.

 

Hinzu kommen illegale Kleinschürfer, die bis zu 2 Gramm billigeres Quecksilber einsetzen, um 1 Gramm Gold zu gewinnne. Laut einer Studie von Südwind verdampfen davon etwa 40% und der Rest verunreinigt das Wasser. Somit geht die moderne Goldsuche zwar leicht von der Hand , aber "unter die Haut"  und macht Mensch und Umwelt krank.

 

Nachhaltiger Schmuck schützt Umwelt und verbessert Lebenssituation der Einheimischen.

Es gibt tatsächlich fairtrade Gold.

Für dessen Gewinnung wird weniger Energie aufgewendet , Chemikalien werden vermieden, auf Kinderarbeit wird verzichtet und bessere Arbeitsbedingungen werden geboten.