Umwelt/Technik

Nov 14, 2012

Virtuelle Kraftwerke


Virtuelle Kraftwerke:

Ihr Prinzip ist einfach, die Technik vorhanden, die Einführung überraschend günstig:

Grosse Strombezüger werden mit einer intelligenten Computersteuerung untereinander vernetzt. Der Strom, der durch kurzzeitig  nicht benutzte Motoren, Pumpen oder Kühlaggregate für Sekunden oder Minuten frei wird, kann praktisch in Echtzeit anderen Strombezügern geliefert werden, die just in dem Moment einen höheren Bedarf haben.

So lassen sich Lastspitzen berechen, die sonst durch ein konventionelles Kraftwerk produziert werden müssten.

Leider steckt dieses sogenannte Lastspitzenmanagement in der Schweiz noch in den Kinderschuhen.

Xamax, eine auf Energie-Effizienz spezialisierte Tochterfirma des Stromkonzerns Alpiq, treibt die Installation solcher virtuelllen Kraftwerke voran. In ersten Tests konnte gezeigt werden, dass ein solcher Energie-pool tatsächlich funktioniert. Das Potenzial könnte leicht um ein 4-faches erhöht werden, was fast der doppleten Leistung des AKW Mühlebergs entsprechen würde.

Doch leider möchte die Schweizer Stromwirtschaft die Energie-Wende immer noch mit Hilfe neu gebauter Gaskraftwerke lösen.