Ernährung

Apr 7, 2011

Krebs und Ernährung


Krebs und Ernährung

Zitat aus der Schweizer Illustrierten/Check-up/Gesundheit (Ausgabe 39 vom 24. Sept. 2012)

Dies ist mal ein wirklich brauchbarer, guter Text:

Es wird nicht der ganze Text wiedergegeben, sondern nur die letzten 3 Abschnitte.

 

Zitat:

„die Forscher stellten fest, dass nicht  allein der glykämische Index, also das Mass für den Blutzucker steigenden Effekt, sondern auch die Menge der aufgenommenen Kohlehydrate eine Rolle spielt. Die glykämische Last ist deshalb die viel tauglichere Kennzahl zur Beurteilung eines Lebensmittels, weil sie neben dem glykämischen Index auch die verzehrte Portion berücksichtigt. Ursache für das erhöhte Krebsrisiko durch leicht verdaubare Kohlehydrate ist vermutlich die vermehrte Ausschüttung von Insulin während des starken Blutzuckeranstiegs. Insulin reguliert nicht nur den Blutzucker, sondern ist auch eine Art Wachstumshormon, das die Zellteilung im Körper und damit die Entstehung von Krebs begünstigt.

Die Schlussfolgerung ist klar: eine hohe Zufuhr von leicht verdaulichen Kohlehydraten, sprich Zucker fördert nicht nur Übergewicht und Diabetes, sondern geht auch  mit einem erhöhten Risiko für  verbreitete Krebserkrankungen einher. Wie gibt man Gegensteuer?

Weniger verarbeitete Lebensmittel, weniger Snacks, weniger Süssgetränke, dafür mehr Lebensmitte, die direkt aus dem Garten kommen. Das ist die beste Prävention, vor allem in Kombination mit viel Bewegung.

 

Mein Kommentar:

Was viele Ärzte nicht wahr haben wollten , ja sogar abstritten, wenn man sie darauf ansprach, scheint jetzt dank neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen doch fundiert erwiesen: Krebs Erkrankungen werden durch falsche Ernährung begünstigt, wenn nicht sogar ausgelöst.

Wir sprechen da nicht von den sogenannten cancerogenen Stoffen wie Acrylamid, Aflatoxin etc., wo niemand mehr die Gefahr bezweifelt, sondern hier ist die Rede von den gängigen Lebensmittel Zucker, Pizzateig, Pasta, div. Brote.... gemeint sind alle Auszugs-Kohlehydrate, d.h. raffinierte Lebensmittel. Bis anhing wusste man, dass solche Produkte zu Übergewicht , Diabetes, Herzkreislaufkrankheiten führten, sprich sogenannten Zivilisationskrankheiten.

Es wird in diesem Zusammenhang, und leider auch im oben erwähnten Zitat, generell von Kohlenhydraten gesprochen, was eigentlich unpräzise und verwirrend ist, denn Kohlehydrate sind an und für sich nichts ungesundes oder gefährliches, wenn sie in ihrer ursprünglichen Form gegessen werden: nämlich so wie sie natürlich vorkommen, das heisst in Früchten , Getreiden und Gemüsen. Man sollte sie aber in ihrer ursprünglichen Form belassen und so konsumieren: am besten so natürlich wie möglich: viel rohe Früchte und Gemüse, gekochte Gemüse, Getreidegerichte in Form von Müsli, sei das rohes Getreide gequetscht oder gekeimt oder in Flockenform, Porrige (Haferflocken), Hirsotto, Risotto und andere Getreide gekeimt oder gekocht etc., Linsengerichte, Polenta oder noch besser ganze Maiskolben. Sobald aus Getreiden Mehle gemacht werden und daraus dann wieder Pasta, sind die Kohlehydrate so prozessiert und losgelöst von ihrem natürlichen Umfeld (andere wichtige Stoffe), dass es sich quasi nur noch um Stärke handelt., die problematisch für Menschen und Tier wird., wenn wir zu viel davon erhalten..... und in der heutigen Gesellschaft wir eindeutig zu viel davon konsumiert, wenn wir bedenken, wie viel Pizza, Pasta, Kuchen, Brote, Teige, Konfitüren, Glacen und andere Süssigkeiten wir essen und trinken in Form von Süssgetränken, ganz zu schweigen von all den versteckten Zuckern, die in anderen Lebensmittteln stecken, wo wir es gar nicht erwarten(nicht wissen): Senf, Mayonnaise und vielem mehr.

Auch Tiere (Haustiere, Nutztiere, Labortiere) bekommen Krebs von falschen Nahrungsmitteln.

Darum aufgepasst: alle raffinierten Zuckerarten und raffinierten Stärkeprodukte haben einen raschen und heftigen Anstieg des Blutzuckers zur Folge, was dann eine hohe Ausschüttung von Insulin aus der Bauchspeicheldrüse erfordert. Das Insulin ist verantwortlich dafür, dass die Glucose aus dem Blut in die Zellen kommt. Wie wir nun im obigen Text gelesen haben, scheint diese übermässige Insulin-Ausschüttung negative Auswirkungen zu haben, da Insulin offenbar das Zellwachstum begünstigen kann